Filmkritik zu The House Bunny 0
Shelley wurde aus der Playboy-Mansion rausgeworfen, ihr bis jetzt sorgloses Leben führt sie in das Haus der Zeta Alpha Zeta-Schwesternschaft. Sie trifft auf sieben etwas weltfremde Mädels die umbedingt ein neues Mitglied abwerben müssen, sonst droht ihnen der Rausschmiss aus ihrem Haus. Shelley die im moment sowieso Heimatlos ist erkärt sich bereit den Mädels zu helfen. Sie unterrichtet Sie in ihrer besten Disziplin: Make-up und Männer! Aber auch die Zetas können ihr im Gegenzug etwas bieten, Wissen und Individualität. Langsam aber sicher bemerken sie das die Welt mehr zu bieten hat, als sie bisher geglaubt haben.
Von The House Bunny habe ich nichts NEUES erwartet, aber das rein garnichts innovatives es in den Film geschafft hat, hatte mich dann noch verwundert. Klar wird wieder das Klichee des blonden dummen Playboy-Bunny auf die Schippe genommen aber genau das schafft der Reggisuer besser als andere die schon kläglich gescheitert sind. Trotzdem amüsiert man sich nicht lange und die Story geht inhaltlich als auch emotional baden.
Wenn man sexy ist hat man auch Erfolg? Genau das versucht uns der Film zu vermitteln, alles was nicht in das gewohnte Schema der superblonden mit Silikonbrüsten aufgepumpte Frau passt ist out. Dumme Männer werden dadurch angezogen wie ein Magnet. Mit altbekannten Blondinenwitzen versucht der Regisseur zwanghaft lustig zu sein was aber leider nicht klappt, so wird der Film etwas unfreiwillig komisch. Das zieht sich durch den ganzen Film und macht den Film dadurch kaputt! Das einzige witzige ist das Hugh Hefner sein Fett weg bekommt aber das war’s dann auch schon…
Anna Faris spielt ihre Rolle sehr gut, man nimmt ihr ab das sie eine sexy, überhebliche und zickige Frau ist. Sie versucht die Rolle ernst zu nehmen und mit Leben zu füllen. Übermässig nervig kommt sie auch nicht rüber. Ich habe das Gefühl als ob sie versucht hat eine Totgeburt zum Leben zu verhelfen.
Das Ende ist war weniger vorhersehbar. Das Ende kommt überraschend und so schnell das ich mich garnicht richtig auf das Ende vorbereiten konnte. Außerdem ist das Finale so unglaublich an den Haaren vorbeigezogen das wohl jeder ziemlich enttäuscht werden wird.
The House Bunny versucht mit altbewertem die Zuschauer in die Kinos zu locken, doch wenn man erstmal im Film sitzt will man schnell wieder raus. DOCH: Der Film ist sicherlich nicht der schlechteste in dem Genre und sollten sich auch nur Leute anschauen die gerne auf Playboy-Bunnys und Blondinenwitze stehen.
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