Filmkritik zu Kiss & Kill 0

Die Filmtrailer und Videoclips machten auf jeden Fall Lust auf Kiss & Kill. Eine Romanze, Schießereien, rasante Autojagden alles was zu einer guten Actionkomödie dazugehört schien in Kiss & Kill vorhanden zu sein. Doch worum geht es eigentlich in dem Film mit Ashton Kutcher und Katherine Heigel?
Nach einigen verkorksten Beziehung hat Jen Kornfeldt (Katherine Heigel) die Nase voll von Männern! Sie beschließt sich nie wieder zu verlieben. Mit ihren Eltern reist sie nach Nizza um dort ein wenig Urlaub zu machen – doch dann passiert es! Sie trifft einen jungen, schönen und weltgewandten Mann, Spencer Aimes (Ashton Kutcher). Zurück in Amerika, frisch verheiratet wohl gemerkt wohnen sie in einem normalen amerikanischen Vorort. An Spencers 30. Geburtstag gibt es dann der erste große Streit und es kommt heraus, dass Spencer ein internationaler Super-Spion war. Und zu allem Überfluss wird er nun plötzlich von einer Armee von Auftragskillern gejagt! Während die beiden Kugeln ausweichen, die netten Verwandten auf Abstand halten und in der Nachbarschaft das glückliche Paar spielen, haben sie also auch eine Menge zu besprechen.

Kiss & Kill
Doch leider ist die Story nicht besonders originell. Die Handlung bleibt eher oberflächlich und es gibt einige Wendungen die eher lächerlich, es scheint schon fast aus Verzweiflung entstandenen sind. Außerdem gibt es einige Plotlöcher, sodass man besser auf das Nachdenken verzichtet und es einfach so hinnimmt.
Katherine Heigel kennt sich mittlerweile mit Komödien aus Beim ersten Mal, 27 Dresses oder Die nackte Wahrheit konnte sie bereits beweisen, dass sie für Komödien bestens geeignet ist. Und auch in Kiss & Kill liefert sie wieder eine gute Figur ab. Fast schon routiniert spielt sie mit ihrem Charme und zeigt wieder einmal das sie eine der besten Besetzungen für Komödien ist – eine Sympathiefigur eben. Ihr Co-Star Ashton Kutcher sieht neben ihr ein wenig blass aus, das liegt aber weniger an seinem schauspielerischen Talent sondern vielmehr an dem Charakter, der Kutcher verkörpern soll. Die beiden Nebendarsteller Catherine O’Hara und Tom Selleck liefern eine sehr gute Leistung ab. Beide können in ihrer Rolle überzeugen, besonders O’Hara holte aus ihrer Rolle alles raus, belohnt wurde sie mit einem Running Gag, der sich durch den ganzen Film zieht. ÜbrigensUsher bekam auch noch einen kleinen Auftritt.
Fazit: So bleibt zum Abschluss zu sagen, wer auf leichte, temporeiche Kinounterhaltung steht sollte auf jeden Fall ins Kino gehen. Kiss & Kill ist eine Actionkomödie mit einem Schuss Romantik. Für zwischendurch allemal empfehlenswert.
Wer nach der Kritik Lust auf den Film bekommen hat, kann sich hier die ersten 13 Minuten zu Kiss & Kill allerdings auf englisch ansehen. Ab 11:09 gehts los.
[xrr rating=3/5]
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