geschrieben von Dominik - (Kritiken, Top-Thema)
Die Decepticons wurden zerstört und die Erde damit gerettet. Dies ist alles den gutmütigen Autobots und Sam Witwicky zu verdanken. Sam freut sich auf ein ganz normales Leben. Bald ist es soweit und er geht aufs College. Er lässt seine Freundin Mikaela und sein Roborter-Kumpel-Bumblebee zurück, die natürlich traurig sind. Nur kurze Zeit später wird Sam von seltsamen Visionen heimgesucht. Schnell ist klar, dass ein neuer Kampf der außerirdischen Roboter bevorsteht, bei dem das Schicksal der Menschheit auf dem Spiel steht. Sam scheint den Schlüssel zur Rettung der gesamten Menschheit in der Hand zu halten, doch diesmal bekommt er es, Mikaela und die Autobots mit einem noch mächtigeren Gegner zu tun.
Mehr Action, mehr Explosionen, mehr Roboter alles noch bombastischer! Das ist wohl die Message von Transformers 2 – Die Rache. Wer gedacht hat, dass nach Transformers mehr Action nicht mehr geht, wird im 2.Teil eines besseren belehrt. Jetzt die Fakten: Insgesamt über 51 Minuten pures Effekt-Feuerwerk und über 46 Roboter lassen den Film zu einem wahren Meisterwerk werden. Oder verkommt der Film durch eine miserable Handlung und belangloser Aneinanderreihung von Actionszenen?
Die Beziehung zwischen Sam und Mikaela wird aufgegriffen und weitergeführt. Er geht wie jeder andere Junge aufs College, teilt sich ein Zimmer mit einem ziemlich verrückten Zimmergenossen und muss sich mit einer Vielzahl von hübschen Mädchen auseinandersetzen. Dass auf dem Campus nur Models rumlaufen, ist wieder eine andere Geschichte. Sam stellt später fest, dass an seiner Kleidung noch ein Splitter des Allsparks klebt. Und wenig später beginnt auch schon die Schlacht um die Erde. Ist Sam eine Sau? Oder warum wäscht er seine Kleidung nicht? Nach über 2 Jahren sollte wohl jeder Splitter im Abfluss verschwinden.

Und wenig später geht es auch schon los und das Effekt-Feuerwerk beginnt. Wir fliegen über die Skyline von Shanghai und die ersten Häuser und Straßen werden zerstört. Die Decepticons sind wieder da! Nur wenig später reiht sich eine Actionsequenz an die nächste. Viel zu erzählen gibt es diesmal nicht, die Story ist zweitrangig. Die Action steht ganz klar im Vordergrund – und die ist nicht schlecht. Wir sehen gewaltige Roboter die sich zum Teil aus mehreren Fahrzeugen zusammensetzen, explodierende Flugzeugträger, tieffliegende Helikopter, die im nächsten Moment zerfetzt werden. Die Atmosphäre ist größtenteils unglaublich und die prachtvolle und unglaublich spannende Musik ist einfach der Wahnsinn! Doch mit der Zeit werden die ständigen Explosionen zu viel. Michael Bay ist bekannt dafür, dass er oft übers Ziel hinausschießt und Unmengen von Explosionen zeigt. Jeder schaut sich gerne Actionszenen an aber diesmal war es einfach zu viel. Am Ende des Films hat man das Gefühl die Welt wurde einmal komplett zerstört. Im Finale verliert man kurze Zeit den Überblick wer jetzt gegen wen kämpft und wer gerade dabei ist zu gewinnen.
An das junge Publikum hat man diesmal auch wieder gedacht, es gibt natürlich einige witzige Szenen die dem Film auflockern. Z. B der Küchenroboter oder der Oparoboter bzw. die Witze der Zwillinge Skid & Mudflap. Die Schauspieler haben allesamt eine tolle Leistung gezeigt, die dem Film auch zu Gute kommt.
Fazit: Transformers 2 – Die Rache ist dunkler, rasanter und epischer! Die vielen Actionszenen lassen die zweieinhalb Stunden wie im Flug vergehen. Wer auf jede Menge Explosionen und Action steht, sollte sich den Film auf jeden Fall im Kino anschauen. Aber am Schluss bitte nicht enttäuscht sein und meckern, dass die Story nicht der Hit war.