Filmkritik zum Actionfilm Wanted 0

geschrieben von - (Top-Thema)

Der 25-jährige Wes (James McAvoy) ist ein niemand und das lässt er auch alle wissen, er lässt widerstandslos die Aussichtslosigkeit seiner trübsinnigen Existenz zu. Als er eines Tages im Supermarkt auf Fox (Angelina Jolie) trifft, erklärt sie ihm, dass er der Sohn einer Killerlegende ist. Plötzlich wird er selber zur Zielschreibe und muss sich gehen einige Killer zur wehr setzen. Er wird in das Hauptquartier der Bruderschaft geschickt, der die Geschicke der Menschheit lenkt. Er wird erbarmunslos trainiert und wird dadruch zu einem der besten Kämpfer im Bund. Doch nur langsam erkennt er die wahren Ziele der mörderischen Bruderschaft…jetzt muss er das erste mal sein Leben in die eigene Hand nehmen.

Als Zuschauer freut man sich auf geballte Action, die in Wanted auch nicht zu kurz kommt. Mit Specialeffekte, Explosionen, Kugelhageln und rassanten Autofahrten wird nicht gegeizt. Doch viele Szenen sind einfach sehr übertrieben und “unrealistisch” dargestellt. Das den Film auf ein hirnlosen Ballerfilm reduziert. Wanted erschreckt die Zuschauer mit seiner Gewaltästhetik, die so nur in wenigen Filmen zuvor erreicht wurde. Das beschießen von Gegnern wird durch monderner Animationstechnik zu einem Bullet Time-Orchester. Kugeln durchsieben den Körper und Blutspritzer versauen den Schauplatz.

Die Geschichte, die erzählt wird ist etwas konfus und bescheuert geraten. Warum bringt die Bruderschaft irgendwelche Menschen um? Erklärung gibt es keine bzw. ist genauso bescheuert geraten wie die zu Anfang nett klingende Story. Zum Wohle der Menschheit werden wahrlos Menschen hingerichtet. 3 Drehbuchautoren haben ganz einfach versagt!

Timur Bekmambetovs Film wird nur durch die unglaublich dichte Atmosphäre von Action und Gewaltszenen gerettet. Die visuellen Einfällen sind wirklich großartig und die Schauspieler haben ihre Sache ebenfalls sehr gut gemacht.

Der provokante Actionthriller ist wirklich nur was für Actionfans, die auf Story gerne und gut verzichten können. Ohne Frage der Film ist schön mit anzusehen. Angelina macht ihre Sache gut und der Film lebt auch von der Schauspielerin die mit ihrem Körper nicht geizt. Frenetischer Reizüberflutung ist nur einer der Dinge die den Film trotz der schlechten Story ausmacht.