
Gerüchte das Videospiel Half-Life zu verfilmen gab es bereits des Öfteren. Doch immer wieder scheiterte es zwischen den Filmstudios und dem Entwicklerteam Valve. Grundsätzlich wäre Valve bereit einen möglichen Kinofilm zu produzieren. Mittlerweile will man wenn überhaupt es auf eigene Faust ausprobieren.
Natürlich stellt man sich unweigerlich die Frage, warum das Entwicklerstudio ganz auf sich allein gestellt einen Film produzieren will. Diese Frage beantwortet der Vorstandschef und Co-Gründer Gabe Newell in einem Interview mit PC Gamer. Darin meinte er:

Half-Life bald im Kino?
“Es gab haufenweise Gespräche mit Leuten von Hollywood. Regisseure gab es, die ein Half-Life-Film machen wollten, und sie brachten Drehbuchautoren oder Talentagenturen brachten verschiedene Autoren und wir sollten uns eine Geschichte aussuchen. Aber die Storys waren einfach so schlecht, ich meine so brutal schlimm. Sie verstanden es nicht was ein Spiel zu einem guten Spiel macht oder was für die Spieler interessant war, so dass sie Fans wurden. An diesem Punkt haben wir anfangen zu sagen “Wow, das beste was wir jemals machen könnten ist, niemals ein Film zu machen oder wir machen es selber. Und ich meinte: “selber machen?” Das wäre möglich. [...] Der Meet The Team-Kurzfilm, ist eine Art Versuch gewesen.”
So wie sich das anhört sind die Aussagen von Newell aber rein hypothetisch. Das Studio müssten ein enormen finanziellen Aufwand betreiben um einen eigenen Kinofilm auf die Beide zu stellen. Die finanziellen Mittel hat das Studio allemal, allerdings scheint das Risiko des Scheiterns doch größer zu sein. Fans dürfen natürlich anfangen zu träumen, denn ganz ausgeschlossen ist es ja scheinbar dann doch nicht.
In Half-Life übernimmt der Spieler die Rolle des MIT-Physikers Gordon Freeman, der in Black Mesa, einer fiktiven, zum Forschungskomplex ausgebauten Raketentestbasis in der Abgeschiedenheit der Wüste des US-Bundesstaates New Mexico, streng geheime Forschungsarbeit betreibt (in Anspielung auf Area 51). Als ein Experiment zur Erschließung einer neuen Energiequelle mit Kristallen außerirdischer Herkunft schief läuft, wird die Forschungseinrichtung mit Dimensionstoren in eine Parallelwelt überflutet. Freeman sieht sich nicht nur mit Horden von Kreaturen aus einer anderen Dimension konfrontiert, sondern auch mit U.S. Marines, die den Auftrag haben, jeden zu beseitigen, der das Gelände verlassen will. Da die Marines nicht in der Lage sind, diese Situation zu meistern, wird das Black-Ops-Spezialkommando nachgeschickt. Dessen Befehle lauten, in Black Mesa alles Lebendige auszulöschen. Das Spiel wird vorwiegend unter Zuhilfenahme von realen, aber auch fiktiven Waffen (wie etwa dem Gaußgewehr) gelöst. Immer wieder begegnet Freeman auf seinem Weg aus Black Mesa dem mysteriösen G-Man, einem Unbekannten, der Freeman anscheinend prüfen will und ihm am Ende des Spiels einen Job anbietet.
Half-Life und Half-Life 2 bekamen von fast allen Zeitschriften eine sehr gute Wertung. Ob es ein Half-Life 3 geben wird ist immer noch nicht ganz sicher, aber Fans und die Fachpresse geht stark davon aus.
(via slashfilm.com, wikipedia.org)
verfasst von Dominik

