Dark Shadows – Kritik 0

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Tim Burton und Johnny Depp sind wohl zwei Namen, die in der jüngeren Filmgeschichte Hollywoods untrennbar zueinander gehören. Schaut man einen Film von Burton findet man meistens auch Depp auf der Liste der Schauspieler und Mitwirkenden. Nun haben sich die Beiden einem neuen Projekt gewidmet und bringen mit Dark Shadows eine schrullige Gruselserie der 1960er Jahre auf die Leinwand.

Die cineastische Variante erzählt die Geschichte von Barnabas Collins (Johnny Depp) der einst mit seinen reichen Eltern in die USA kam, um dort ein Firmenimperium aufzubauen. Während seiner Zeit bandelt er mit der Haushälterin (Eva Green) des Elternhauses an und begeht einen folgenschweren Fehler. Barnabas gesteht ihr, dass er sie nicht liebt und beendet die Affäre. Wie sich herausstellt handelt es sich bei seiner Gespielin um eine Hexe, die einen Fluch über die Familie legt, der zuerst das Leben von Barnabas’ Eltern kostet und den Trauernden dazu verdammt auf ewig als Vampir über den Erdball zu wandeln und sorgt zu allem Überfluss dafür, dass er lebendig begraben wird. 200 Jahre später erwacht der Vampir durch einen Zufall und findet sich im Jahre 1972 wieder, kehrt zum Familienanwesen zurück und muss sich mit den Veränderungen auseinandersetzen.
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Vorschau: Endzeit-Drama-Serie Revolution 0

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Am Wochenende stellten fast alle Fernsehsender in den USA ihr neues Programm für die TV-Season 2012/2013 vor. Wir wollen im Laufe der nächsten Wochen einmal ein Blick auf die interessantesten Neuheiten werfen. Der Anfang macht das Endzeit-Drama Revolution auf NBC, welches im Herbst ausgestrahlt werden soll.

Warum geht es in Revolution?

Unser gesamtes Leben hängt von der Elektrizität ab. Was würde wohl passieren wenn die Elektrizität plötzlich aufhört zu funktionieren? Im nächsten Augenblick fallen wir in eine Zeit zurück die dunkel, bedrohlich und verstörend ist. Flugzeuge fallen vom Himmel, In Krankenhäuser herrscht das Chaos und die Kommunikation bricht zusammen. Und ohne moderne Technik, wer kann uns sagen, warum jede Form von Energie nicht mehr funktioniert?
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Special: Die Probleme von Videospielverfilmungen 1

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Videospiele sind sicherlich eine weitere Leidenschaft vieler Filmfans, zwar greift der Betrachter aktiv ins Geschehen ein und ist weit mehr als passiver Teilnehmer, jedoch hat sich auch die Spielelandschaft mittlerweile immer weiter entwickelt, so dass immer mehr Titel sich deutlich bei cineastischen Vorbildern bedienen und selbigen immer ähnlicher werden. Darüber hinaus gibt es aber auch immer Videospielverfilmungen, die uns vorgesetzt werden, meist mit dem Vorurteil behaftet, dass es nicht eine einzig gute geben würde und das meistens die Wünsche der Fans nur mit den Füßen der Produzenten getreten werden. Doch warum sind die meisten dieser Machwerke enttäuschend und bleiben hinter den Erwartungen zurück?

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Wie entsteht eigentlich ein Animationsfilm? 2

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Viele Leute schauen sich regelmäßig Animationsfilme in den Kinos an. Egal ob jung oder alt, Animationsfilme werden von jeder Altersgruppe angesehen. Dabei staunen die einen über die wunderschönen Animationen und die anderen lassen sich von der ergreifenden Stimmung die der Film vermittelt mitreisen. Doch wie schafft es z. B. Pixar, dass jeder ihrer Filme zu einem vollen Erfolg werden?

Anders als andere Studios setzt Pixar auf ein Team, welches über die Jahre an mehr als nur einem Projekt zusammenarbeitet. Viele Studios stellen Freiberufler, Regisseure, Autoren, Techniker und Produzenten nur für einen Film ein. Danach löst sich das Team auf. So kann nie eine intensive Dynamik, „Bindung“ zwischen dem Team zustande kommen. Pixar geht da einen komplett anderen Weg und das diese Vorgehensweise zum Erfolg führt kann man an den vergangenen 11 Kinofilmen von Pixar sehen.

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Die teuersten Kinofilme aller Zeiten! 3

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Viele mögen es kaum glauben aber Filme wie Transformers – Die Rache, Alice im Wunderland oder Titanic verschlingen Unsummen an
Produktionskosten. Jeder einzelne der Filme hatte ein Budget von 200 Millionen US-Dollar! Darin mit einberechnet sind allerdings noch nicht einmal die Marketingkosten. In Hollywood gibt es eine Faustregel: soviel wie für die Produktion eines Films ausgeben wird, soviel wird auch in das Marketing investiert. Also stehen alle drei Filme erstmal mit 400 Millionen Dollar im Minus. Trotzalldem verdienen die Filmstudios schlussendlich mit ihren Blockbustern jede Menge Geld. Transformers – Die Rache z. B spielte weltweit über 836 Millionen US-Dollar in den Kinos ein. Jedoch sind die DVD- und Merchandising-Verkaufe nicht mit einberechnet, die sicherlich auch noch eine schöne Summe ergeben haben. Mit einem Produktionsbudget von 200 Millionen Dollar kommen die oben genannten Filme nicht einmal unter die Top 10 der teuersten Filme aller Zeiten!

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Dame, König, As, Spion – Kritik 2

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Bereits im letzten Jahr konnten wir uns für euch den Spionage-Thriller Dame, König, As, Spion (original: Tinker, Tailor, Soldier, Spy) anschauen. Alfredsons Verfilmung des gleichnamigen Romans von John-le-Carré wird bereits in den höchsten Tönen gelobt und ist in drei Kategorien für die Academy Awards 2012 nominiert. Schauen wir mal, ob wir das auch so sehen!

1973: In den Reihen des britischen Geheimdienstes gilt es, einen Verräter zu enttarnen. In Dame, König, As, Spion dreht sich alles um vier Männer, die die Spitze des britischen Geheimdienstes MI6 („Zirkus“) bilden. Einer von ihnen spielt ein doppeltes Spiel und gibt geheimes Insiderwissen an russische Agenten weiter. Wer der Verräter ist, soll der Spion Smiley herausfinden, der sich eigentlich im Ruhestand befindet. Während seiner Ermittlungen gerät er mit dem russischen Agenten aneinander, der den Briten bereits aus früheren Jahren kennt. Über Verstrickungen und unerwartete Wendungen führt der Film zu einem überraschenden Ende…

Vorab: der Film fordert eure volle Aufmerksamkeit, und das für ganze 127 Minuten! Die Story ist sehr umfassend und geprägt von häufigen Orts- und Zeitwechseln, die meist nicht angekündigt oder gekennzeichnet werden. Dabei fällt es manchmal schwer am Ball zu bleiben. Es ist hier reine Geschmackssache, ob dies dem Film positiv oder negativ angerechnet wird. Mit dem Cast aus Gary Oldman, Colin Firth, Tom Hardy, John Hurt, Toby Jones, Mark Strong und Benedict Cumberbatch wurde eine geballte Ladung an schauspielerischem Talent versammelt. Wie zu erwarten, waren alle in ihrer Rolle überzeugend. Doch diese Staransammlung hat auch eine schlechte Seite – durch den nicht-linearen Erzählstil würfelt man die vielen Rollen schnell mal durcheinander, was wenig zum besseren Verständnis des Filminhaltes beiträgt. Beeindruckend und sehr effektvoll waren die Schauplätze, welche mit sehr viel Liebe zum Detail und im klassischen Spionagestil gestaltet wurden. Leider steht dem gegenüber, dass sich der Film viel Zeit nimmt, euch alles sehr, sehr langsam zu präsentieren. Und obwohl die Story im Vergleich zu der literarischen Vorlage durch die Geschichte hetzt, kommt zwischendurch das Gefühl auf, die Uhr ist mal kurz stehen geblieben – teilweise haben sich Szenen so zäh wie Kaugummi in die Länge gezogen, ohne den Zuschauer voran zu bringen und mitzureißen. Diese Zeit hätte genutzt werden können, um tiefer auf das Geschehen im Roman einzugehen und hier eine stärkere Verbundenheit zu erzeugen.

Fazit: Trotz einer guten Romanumsetzung ist dieser Film nicht für einen lockeren und erholsamen Filmabend geeignet. Um die Story zu verstehen und völlig in den Film einzutauchen ist eure ungeteilte Aufmerksamkeit und Konzentration gefordert! Seid ihr nicht dabei, kann sich keinerlei Spannung aufbauen und ihr zählt die Minuten bis zum Ende. Trotz mehrerer positiver Punkte waren wir nicht völlig Hin und Weg. Die Nominierungen für den Oscar können wir in den Kategorien „Bester Hauptdarsteller“ und „Beste Filmmusik“ trotzdem nachvollziehen. Da der Film aber bereits in den USA einen Traumstart hingelegt hat, ist es nicht auszuschließen, dass die Trilogie weiter verfilmt wird.

Die DVD-Kritik zu Shanghai 0

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Initiiert wurde das Filmprojekt Shanghai von einem der renommiertesten Produzenten Hollywoods. Mike Medavoy (Apocalypse Now, Black Swan) hängt an der chinesischen Metropole und träumte schon lang davon ihr einen Film zu widmen. Mit Shanghai wurde der Traum Realität und in Tradition von Filmklassikern wie Casablanca wurde zusammen mit einem prominenten Cast ein Thriller erschaffen. Doch kann dieser an die Qualität seiner Vorbilder anschließen ? Erfahrt es unserer Rezension zur DVD, die in Kürze erscheint.

Im Jahre 1941 reist der amerikanische Geheimagent Paul Soames (John Cusack) nach Shanghai um seinen besten Freund zu besuchen. Als er jedoch dort ankommt muss er erfahren, dass er umgebracht wurde. Nun macht sich Paul auf, den Täter selbst und seine Motive herauszufinden und beginnt mit den Ermittlungen im Untergrund Shanghais. Dabei lernt er durch seine deutsche Freundin Leni Müller (Franka Potente) unter anderen den Gangsterboss Anthony Lan-Ting (Chow Yun-Fat) und seine Frau Anna (Gong Li) kennen und verdächtigt beide, für die Tat verantwortlich zu sein. Allerdings werden seine detektivischen Forschungen vom japanischen Offizier Tanaka (Ken Watanabe) deutlich erschwert. Zudem steht das japanische Herr vor den Toren Shanghais und droht die Hafenmetropole den Erdboden gleich zu machen. So muss sich Paul unter Zeitdruck in einem Netz aus Intrigen, Gewalt und Verrat zurecht finden, um den Mordfall zu lösen.

Auf den ersten Blick fällt die durchaus prominente Besetzung auf. Hier wurde aktuellen Hollywood-Stars wie John Cusack oder Franka Potente mit Ken Watanabe, Chow Yun-Fat und Gong Li, die wohl zu den bekanntesten Darstellern Asiens gehören, verbunden. Dabei liefert Cusack in der Hauptrolle eine etwas ungewohnte, aber durchaus charmante Interpretation eines Geheimagenten ab. Allerdings ist es wirklich schade, dass ihm der grandiose Andreas Fröhlich (Die drei ???, dt. Stimme von Gollum) in der deutschen Fassung nicht mehr seine Stimme leiht, der neue Sprecher kommt nämlich etwas arrogant herüber. Positiv hingegen ist, dass die Geschichte aus der Ich-Perspektive vom Protagonisten erzählt wird. So wird die erzählerische Komponente etwas aufgelockert und der Film erinnert zeitweise an einen Noir-Krimi. Ansonsten kommt die Erzzählstruktur eher konservativ daher und bedient sich an den klassischen Elementen eines Thrillers. Der Zuschauer wird langsam mit der Exposition in die Handlung und die dazugehörigen Charaktere eingeführt, darauf wird das Problem des Protagonisten klar gemacht, der darauf seine Ermittlungen aufnimmt, bis die Geschichte ihren Höhepunkt erreicht. Leider schafft es der Film dabei nicht Spannung aufzubauen und wird erst Richtung Ende wirklich mitreißend, davor fehlt dem Ganzen eine klare Linie. Das Ende ist durchaus gelungen, allerdings nichts besonderes und so fehlt Shanghai ein Alleinstellungsmerkmal und einfach der besondere Funken, der den Film von anderen Genre-Kollegen abheben würde. Erfreulich ist hingegen, dass man merkt, dass es das Ziel der Macher war, einen Film zu schaffen, der sich an Klassiker wie Casablanca bedient. Dabei haben sie sich auf echte Handarbeit verlassen und den Film auch fast komplett in einem Studio aufgenommen, nur für einige Hintergründe und Details bedienten sie sich bei Computeranimationen. So kann Shanghai durch die gut abgebildete und getroffene Stadt, sowie Epoche einen Nostalgie-Bonus verbuchen.

Die DVD: Die Scheibe überzeugt mit einem klaren Ton, der den subtilen Score gut transportiert und dem überwiegend fehlerfreien Bild. Außerdem wird ein Wendecover geboten, damit man das schöne Cover in seiner Gänze genießen kann. Wenn man den Menüpunkt Extras anwählt erwarten einen, ein etwas liebloses Video, welches einen Eindruck von den Dreharbeiten gibt, allerdings leider keine Kommentierung von den Beteiligten bietet. Dafür gibt es aber zahlreiche Interviews mit den Hauptdarstellern und zwei Produzenten, die noch ein Mal einen interessanten Einblick in die Arbeiten an dem Film geben und darüber hinaus berichten sie jeweils über ihre Arbeit mit den anderen Darstellern.

Fazit: Shanghai bietet solide Thriller-Kost hinter einem atmosphärisch abgebildeten Schauplatz. Dabei überzeugen vor allen die Darsteller, die all die unterschiedlichen Charaktere gut abbilden, sowie die klassische Narration, die an Filmgrößen vergangener Tage erinnert und ihr Erbe gelungen in die Gegenwart transportiert. Schade ist, dass dem Film die meiste Zeit über die Spannung fehlt und die Geschichte ein wenig zu unstrukturiert ist. Trotzdem empfehlen wir den Film für alle Fans von klassischen Thrillern, die keine Revolution von Shanghai erwarten.

Am 24. Februar ist Shanghai in den Händlerregalen auf DVD und Blu-ray zu finden.

Die TV-Tipps der Woche (30.1. – 5.2.) 0

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Oft weiß man nicht, warum man den Fernseher einschalten soll. Entweder laufen so viele interessante Filme im TV, dass man sich nicht entscheiden kann was man sich nun anschauen soll, es läuft gar nichts oder man verpasst einen tollen Film, weil man ihn in der Fernsehzeitung übersehen hat. Wir wollen mit dieser wöchentlichen Kategorie Abhilfe schaffen und Filme präsentieren, für die es sich lohnt, diese Woche, einzuschalten.

Montag:
L.A. Confidential
arte 21:00 Uhr
Im Jahre 1953 werden in dem Café The Nite Owl in Hollywood sechs Menschen, darunter ein Polizist, tot aufgefunden werden. Darauf machen sich drei grundlegend unterschiedlicher Ermittler des LAPD auf die Täter aufzuspüren. Schnell finden sie sich in einem Netz aus Lügen, Korruption, Drogen und Gewalt wieder.

L.A. Confidential ist ein spannender und perfekt gespielter Thriller. Die Story zeigt wie viel Korruption und Kriminalität auch innerhalb der Beamtenkreise herrscht, außerdem gibt es einige unvorhersehbare Wendungen in der Geschichte. Dieser Film ist Pflicht. Bessere Thiller-Kost wird man nicht finden. Außerdem bildet der Film grandios das L.A. der 50er-Jahre nach.

Dienstag:
Stay Alive
- TELE 5 22:05 Uhr
Die Story ist recht schnell erzählt: eine Gruppe Teenager bekommt ein bisher unveröffentlichtes Survival-Horror-Game in die Finger. Es beruht auf einer wahren Geschichte um eine Gräfin, die grausame Morde begangen hat (die es übrigens tatsächlich gab). Nach und nach können sie immer mehr mysteriöse Parallelen zwischen der Realität und dem brutalen Verlauf des Games ziehen und es stellt sich heraus, dass sich hier kein normales Videospiel in der Konsole dreht…

Gaming-Fans sollten sich diesen Film auf jeden Fall einmal anschauen! Das Game, welches an sich nur für ein paar Filmszenen entwickelt wurde, wäre aufgrund seiner Story und dem Gameplay schon Grund genug dafür. Aber auch die Todesszenen, die gespenstischen Drehorte und die Richtung, in die sich der Film entwickelt sind sehr sehenswert und gut inszeniert. Und wer kennt es nicht, wenn das eigene Kopfkino so langsam mit seinem Videospiel-Held verschmilzt…

Ihr steht auf Horror? Ihr mögt Blut? Ihr liebt Videospiele? Dann nehmt euch am Dienstagabend nichts vor und schaut euch unseren Tipp an.

Donnerstag:
Vergessene Welt: Jurassic Park
VOX 20:15 Uhr
Das Experiment Dinosaurier wiederzuerwecken ging gewaltig schief und kostete vier Menschen das Leben. Nun soll 4 Jahre nach dem Vorfall eine Gruppe von Forschern das Leben der Dinosaurier dokumentieren und ihr Dasein für die Außenwelt rechtfertigen. Dafür kehren sie auf Isla Nublar zurück.

Der zweite Teil der Dino-Saga ist der Beste. Er überzeugt durch seine Atmosphäre und ist mit Abstand der düsterste und brutalste Film der Reihe. Hier bekommt man viele spannende Szenen geboten und die Bedrohung durch die wiedererweckten Dinosaurier ist greifbar und zeigt auf, dass sich der Mensch nicht in die Natur einmischen sollte.

Samstag:
Rush Hour
VOX 20:15 Uhr
In Rush Hour treffen zwei Kulturkreise aufeinander. Auf der einen Seite James Carter (Chris Tucker), Beamter beim LAPD und hipper amerikanischer Staatsbürger und auf der anderen Seite Lee (Jackie Chan), ein introvertierter Polizist aus Honkong. Beide werden unfreiwillig vereint, um die Tochter des chinesischen aus den Händen der rücksichtslosen Triaden zu befreien.

Rush Hour bietet klassische Action-Komödien Unterhaltung und kommt dabei in klassischer Buddy-Movie Manier. Allerdings haben in diesem Bereich selten zwei Darsteller so perfekt harmoniert und sich gegenseitig ergänzt. Hier bekommt der Zuschauer gradlinige Unterhaltung geboten, die sowohl super Gags, als auch tolle Action bietet.

Sonntag:
Road to Perdition
RTL II 22:00 Uhr
In dem Film rückt der Familienvater Michael Sullivan (Tom Hanks) in den Mittelpunkt. Jedoch versteckt sich hinter idyllischen Fassade ein knallharter Gangster der für den Mafiaboss der Stadt regelmäßig Aufträge erledigt. Eines Tages jedoch verfolgt ihn sein Sohn (Tyler Hoechlin) zur Arbeit und beobachtet, wie sein Vater einen Menschen tötet. Von diesem Zeitpunkt an wird die Familie von gejagt und er schafft es gerade noch mit seinem Sohn zu flüchten, jedoch sind die Beiden nirgends sicher.

Road to Perdition ist eine Comicverfilmung. Das macht sich allerdings nicht wirklich bemerkbar. Denn die Handlung wird überwiegend ruhig und subtil erzählt und kommt ohne überdreht oder viele Actionszenen aus. Perfekt eingefangen von Sam Mendes (American Beauty) und seinem Kameramann Conrad L. Hall entfaltet der Film eine besondere Stimmung, in der Tom Hanks zusammen mit seinem Filmsohn brilliert. Am Ende steht eine wikrlich einzigartige Erfahrung, die man sich nicht entgehen lassen sollte.

Was werdet ihr euch ansehen ?

Die Filmkritik zu Ziemlich beste Feunde 0

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Neues Jahr – neues Kinoglück? Mit Finchers Verblendung hatten wir ja bereits unser erstes Kinoerlebnis 2012 begeistert mit euch geteilt. In den folgenden Zeilen könnt ihr herausfinden, ob Ziemlich beste Freunde uns genauso vom Hocker gerissen hat…

Zur Story: Ziemlich beste Freunde zeigt das Leben des querschnittsgelähmten Philippe (François Cluzet), der voll und ganz auf die Hilfe und Unterstützung seiner Mitmenschen angewiesen ist, da er vom Hals abwärts nichts mehr spürt. Unerwartet wählt er den jungen Driss (Omar Sy) aus einer armen Familie und mit krimineller Vergangenheit  für die Stelle seines Pflegers aus. Dieser geht sehr humorvoll mit seinem neuen Job um und hat keine Bedenken, seine Meinung gerade heraus mit der Welt zu teilen. Diese lebensbejahende Art weckt Philippes Lebensgeister: er tut Dinge, die er nie wieder getan hätte und freundet sich mit seinem neuen Pfleger an. Als er jedoch bemerkt, dass sich Driss in familiären Konflikten befindet, gibt er ihn frei und stellt mehrere neue Pfleger ein, die nicht in Driss´ Fußstapfen treten können. Während Driss nun als Kurierfahrer für sich und seine Familie sorgt, lässt sich Philippe immer mehr gehen und verliert jegliche Lust am Leben. Darum kehrt Driss für einen Besuch zurück in das Anwesen des Querschnittsgelähmten und fährt mit ihm ans Meer. Es gelingt ihm, Philipe zurück ins Leben zu holen. Driss überrascht ihn am Ende des Films mit einem Treffen mit Philipes Brieffreundin Eleonore, die sich trotz all seiner Bedenken freut, ihn endlich zu treffen.

Das erste große Plus, das dieser Film für sich verbuchen kann ist, dass er auf einer wahren Begebenheit beruht und in der letzten Szene reale Aufnahmen der beiden Protagonisten mit dem Zuschauer teilt. Der Film schafft es dadurch eine emotionale Tiefe zu schaffen, wie wir es lange nicht mehr im Kino erlebt haben. Der perfekte und plötzliche Umschwung zwischen Ergriffenheit und unverschämten Humor machen diesen Film einzigartig. So bringen einen Insider auch mal kleine Anspielungen auf die Bevölkerungsgruppe der Schti zum Grinsen. Die Witze sind rücksichtslos und ehrlich, und obwohl sie für den Einen oder Anderen manchmal eine gewisse Grenze überschreiten, kann man sie nicht wirklich als diskriminierend oder  herab würdigend bezeichnen. Im Gegenteil: über den beißenden Humor und der Interaktion von Phillipe und Driss schafft es der Film, die Ernsthaftigkeit und die besondere Freundschaft zwischen den Beiden herauszustellen ohne zu einem schnulzigen Drama zu mutieren. Dazu haben auch die durchweg hervorragenden schauspielerischen Leistungen des gesamten Cast beigetragen. Weiterhin ist es den Regisseuren Olivier Nakache und Eric Toledano sehr gut gelungen, den Zuschauer auf gewisse Missstände und Vorurteile in der französischen Gesellschaft aufmerksam zu machen und dabei trotzdem nicht aufdringlich mit dem Finger darauf zu zeigen. Und denkt man mal länger darüber nach, können wir ein paar Denkanstöße für uns übernehmen und aus dem Film lernen.

Der einzige negative Punkt, den wir anmerken möchten, ist mal wieder die deutsche Synchro. An einigen Stellen passt die Stimme einfach nicht zur Bewegung des Mundes oder ein Schulkind klingt wie ein Raucher in den mittleren 40ern. Aber das alles kennen wir ja bereits aus anderen Filmen. Lässt man sich auf die Story ein und, so fällt dies kaum noch auf.

Fazit: Da wir noch nie ein großer Fan des französischen Films waren, standen wir Ziemlich beste Freunde recht skeptisch gegenüber. Doch jeder Film verdient seine Chance und die Empfehlungen und hervorragenden Reviews taten ihr Übriges. Eine perfekt inszenierte und ergreifende Geschichte wurde mit einer ordentlichen Brise schrägen und zynischen Humor kombiniert. Das perfekt harmonierende Darsteller-Duo ist überzeugend und gewinnt den Zuschauer schon nach den ersten Minuten für sich. Unsere Empfehlung zu Ziemlich beste Freunde: Unbedingt anschauen! Ihr werdet Tränen in den Augen haben; sei es aufgrund eurer emotionalen Instabilität oder der Tatsache, dass ihr euch vor Lachen in die Ecke schmeißt!

Die Filmkritik zu Verblendung 0

geschrieben von - (Kritiken, Top-Thema)

Lange ist es noch nicht her, dass der Mega-Bestseller von Stieg Larson bereits auf Celloleute gebannt wurde. 2009 widmeten sich nämlich das schwedische Fernsehen, in Kooperation mit dem ZDF, bereits dem Roman. Doch weil die Amerikaner gerne auch ihre eigene Interpretation der Millennium Trilogie hätten und auch ungern synchronisierte Filme gucken, schnappte man sich David Fincher (Sieben, Fight Club) und beauftragte ihn mit einer Neuinterpretation der Vorlage. Nun steht natürlich die Frage im Raum: Hat das Remake eine Daseinsberechtigung und bleibt die schwedische Version der bessere Film?

Verblendung erzählt die Geschichte des Wirtschaftsjournalisten Michael Blomkvist (Daniel Craig), der nach einer gescheiterten Ermittlung darauf bedacht ist, seinen guten Ruf wiederherzustellen. Da kommt ihn der Großunternehmer Henrik Vanger (Christopher Plummer) gerade recht. Dieser möchte nämlich, nachdem er selbst auf seiner 40 Jahre andauernden Suche nach seiner verschwundenen Nichte Harriet nicht erfolgreich war, nicht aufgeben und glaubt daran, dass Blomkvist ihm helfen kann. Um die Ermittlungen zu beginnen, muss sich der Journalist in die abgelegene Heimat von Vanger begeben. Auf der Insel, deren weitere Bewohner nur aus Mitlgliedern des Vanger-Clans bestehen, die sich zu allem Überfluss untereinander meiden und nicht wirklich leiden können. Im späteren Ermittlungsverlauf wird ihn Lisbeth Salander (Rooney Mara) als Assistenten zur Seite gestellt. Zusammen erkennen sie, dass sie sich auf der Suche nach einem Frauenmörder befinden und geraten selbst in die Zielscheibe des Unbekannten.

Die meisten werden die Geschichte wahrscheinlich schon kennen, schließlich gehören die Krimis aus der Feder des schwedischen Autors zu den best verkauften Werken unseres Jahrhunderts. Trotzdem sollte wirklich jeder einen Blick riskieren, denn hinter der Kamera steht ein wahrer Meister: David Fincher. So beweist er erneut, dass es an seiner handwerklichen Arbeit nichts auszusetzen gibt. Originelle Kameraeinstellungen, tolle Set-pieces und atmosphärisch Schauplätze geben sich die Klinke in die Hand und werden pikant garniert vom umwerfenden Soundtrack von Trent Reznor und Atticus Ross. Außerdem scheint die Vorlage wie gemacht für Fincher. Wer Sieben gesehen hat wird wissen, dass er nicht gerade für leichte Krimiunterhaltung a la Tatort steht. Besonders eine Szene geht besonders unter die Haut und unterstreicht ein intensives Erlebnis. Eindringlich ist ein Wort welches den gesamten Film gut beschreibt, ab einem bestimmten Zeitpunkt innerhalb der Geschichte scheint die Bedrohung greifbar nah und ist doch noch unbekannt für das Ermittlerduo. Auf darstellerischen Ebene überzeugt der Film auf ganzer Linie. Das fängt mit der Rolle von Christopher Plummer (Beginners) in der Rolle des verzweifelten, alternden Firmenmoguls an, geht über die perfekt interpretierte Version Blomkvists durch Daniel Craig (Casino Royale) und endet bei Rooney Mara (The Social Network), die bei ihrer Rolle den Spagat zwischen zerbrechlicher und psychisch labiler Sonderling und knallharter Powerfrau perfekt absolviert. Vorwerfen kann man dem gesamten Projekt eigentlich nur, dass der Film im Vergleich zu der europäischen Version nicht wirklich etwas neu macht. Dafür ist der Film aber in jedem Aspekt besser, seien es die Darsteller, die Regiearbeit oder das Zusammenspiel von Score und Szenerie.

Fazit: Verblendung ist ein hervorragender Thriller. David Fincher beweist wieder ein Mal, dass er zu den besten und intelligentesten Regisseuren gehört und führt seine beiden Hauptdarsteller zu absoluter Höchstleistung an. Vor allen Craig liefert die bis dato beste Performance seiner Karriere und Rooney Mara glückt eine hervorragende Darstellung ihres Charakters. Nach dem Abspann kann man auf ein intensives und spannendes Kinoerlebnis zurückblicken und darauf hoffen, dass Teil 2 und 3 der Buchreihe folgen.

Seth Rogan, Boardwalk Empire, E.T., The Walking Dead, Terminator 0

geschrieben von - (Fun, Top-Thema)

Heute gibt es den FilmFun zur Abwechslung mal in Videoform auf der allseits beliebten Videoplattform Youtube. Mit: Seth Rogan muss pinkeln, Boardwalk Empire FX-Reel, E.T. aus dem Meer gefischt, The Walking Dead, 20 Jahre Terminator.

Und ja, ich weiß, dass ich an der Aussprache üben muss. Doch Übung macht den Meister und so bin ich mir sicher, dass das nächste Video bestimmt schon ein kleinen Tick besser wird. Aller Anfang ist schwer ;)

Weiterführende Links zum Video:

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Seth Rogan: youtube.com
Boardwalk Empire FX-Reel: vimeo.com
E.T.: telegraph.co.uk
The Walking Dead: youtube.com
Terminator 2: youtube.com

filmigo hofft auf… Men in Black 3 0

geschrieben von - (Top-Thema)

Der nächste Teil unserer Jahresausblicks widmet sich dem lang ersehnten, weiteren Ableger der Men in Black-Reihe. Im Jahre 1997 wurde der erste Teil mit dem neuen Superstar Will Smith und Top-Darsteller Tommy Lee Jones zu einen Kulthit und sorgte für gute Hollywood-Unterhaltung. Darauf folgte ein eher enttäuschendes Sequel, welches das bekannte Konzept erneut auflegte, ohne wirklich neue Ideen zu haben.

Doch mit Teil 3 soll 14 Jahre danach alles besser werden. Zum einen wird der Film von Beginn an auf 3D ausgelegt und das Team arbeitet mit dem entsprechenden Equipment. Außerdem bekommt die Story einen besonderen Kniff. Denn Agent J (Will Smith) muss in die Vergangenheit reisen, weil ein außeririscher Terrorist seinen Partner Agent K (Tommy Lee Jones) ausgelöscht hat. Im Jahre 1969 angekommen trifft er auf den jungen K (Josh Brolin) mit dem er sich zusammen der Aufgabe stellt, den Tot seines Freundes und Arbeitskollegen wieder rückgängig zu machen.

Zeitreisen in Filmen haben schon des öfteren für Vergnügen gesorgt. Also hoffen wir, dass bei Men in Black 3 das Potential ausgenutzt wird. Darüber hinaus weist der Film in den Hauptrollen hochkarätige Darsteller auf, die hoffentlich gut aufgelegt sind. Wenn uns denn auch noch die Autoren ein paar abgefahrene Aliens und ausgeklügelte Gags präsentieren, sollte uns hier am 24. Mai 2012 eine Top Komödie ins Haus stehen. Im schlimmsten Fall erwartet uns hier aber vielleicht auch ein Film mit abgedroschener und unschlüssiger Geschichte, der von ausgelutschten Humor begleitet wird.